Von römischem Spott bis Stand-up-Comedy: Neues Bühnenformat feiert Premiere
Mit „2000 Jahre Humor und Liedkultur" in Trier“ feiert am 23. Juli 2026 um 20.00 Uhr im Römersaal der Vereinigten Hospitien ein neues Bühnenformat Premiere. Anlässlich des Jubiläums „40 Jahre UNESCO-Welterbe Trier“ entwickelt der Kultur RaumTrier e. V. mit Unterstützung der Stadt Trier ein außergewöhnliches Bühnenformat, das den Humor einer Stadt über nahezu zwei Jahrtausende hinweg auf einzigartige Weise erlebbar macht.
Über fast 2.000 Jahre hinweg haben Menschen in Trier gelacht, gespottet, erzählt und gesungen. Doch wie veränderte sich der Humor mit den Menschen, ihrer Gesellschaft und ihrer Zeit? Dieser Frage widmet sich das neue Bühnenformat und begibt sich auf eine ebenso unterhaltsame wie kulturhistorische Zeitreise – von der römischen Antike über das karolingische Mittelalter, den Barock und das 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart.
Im Mittelpunkt stehen fünf historische Bühnenfiguren, die stellvertretend für ihre jeweilige Epoche den Wandel des Humors erlebbar machen und Geschichte aus der Perspektive der Menschen erzählen.
Die historischen Bühnenfiguren wurden von Peter Stablo entwickelt. Die Ausgestaltung der Rollen erfolgt gemeinsam mit Kerstin Rubas in Zusammenarbeit mit der Universität Trier und den beteiligten Darstellern. So entstehen lebendige Bühnenfiguren, die den Humor und die Lebenswelt ihrer jeweiligen Epoche authentisch und unterhaltsam vermitteln.
„2000 Jahre Humor und Liedkunst in Trier“ verbindet historische Recherche, Schauspiel, Humor und Musik zu einem neuen Bühnenformat. Es zeigt, dass Humor weit mehr ist als Unterhaltung: Er erzählt vom Alltag der Menschen, von gesellschaftlichen Veränderungen, von Mut, Kritik und Lebensfreude. Das Publikum erlebt keine Geschichtsstunde, sondern eine lebendige, unterhaltsame und zugleich nachdenkliche Reise durch fast zwei Jahrtausende Trierer Kulturgeschichte.
Musikalisch begleitet wird der Abend vom Saarbrücker Harfenisten, Komponisten und Autor Mathis Löw. Mit eigens geschaffenen Klangwelten verbindet er die einzelnen Zeitebenen zu einer atmosphärischen Gesamtinszenierung.
Idee: Peter Stablo
Realisation: Kerstin Rubas und Peter Stablo
Musikalische Gestaltung: Mathis Löw
Veranstalter: KulturRaumTrier e. V.





