Die Geschichte des Trierer Comedy Slam
Im Dezember 2003 erblickte der Trierer Poetry Slam „Verbum Varium Treverorum“ das Licht der Bühne und brachte ein neues subkulturelles Veranstaltungsformat in die Stadt. Aus diesem puristischen Wettbewerb – nur Künstler und Text stehen im Mittelpunkt – entstand die Idee für ein humorvolles Pendant: den Trierer Comedy Slam.
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2004 feierte der Comedy Slam seine Premiere. Die Regeln wurden erweitert: Bis zu zehn Minuten Bühnenzeit, freie Wahl der Stilmittel und alles war erlaubt, was eine gute Comedy-Nummer ausmacht. Der Wettbewerb bot vor allem Nachwuchskünstlern die Möglichkeit, neue Ideen auszuprobieren und sich vor Publikum zu präsentieren. Das Konzept ist bis heute unverändert erfolgreich: Bis zu sechs Künstler treten in zwei Vorrunden gegeneinander an. Das Publikum entscheidet per Applaus, wer ins Finale einzieht und schließlich den Sieg des Abends erringt. Der Gewinner erhält die Siegesprämie und die Einladung zum nächsten Master Comedy Slam. |
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| Beim ersten Master Comedy Slam wurde erstmals der Constantin Comedy Preis verliehen – überreicht vom damaligen Kulturdezernenten Ulrich Holkenbrink und verbunden mit einem Preisgeld von 500 Euro. In den folgenden Jahren entwickelte sich der Trierer Comedy Slam zu einem festen Bestandteil der Kulturszene. Die jährlichen Master Comedy Slams wurden zu besonderen Höhepunkten, begleitet von steigenden Besucherzahlen und prominenten Unterstützern. Insgesamt wurde der Constantin Comedy Preis mehrfach durch Kulturdezernent Ulrich Holkenbrink und Oberbürgermeister Klaus Jensen verliehen. Beim 5. Master Comedy Slam im April 2009 in der Halle des ehemaligen Edeka in Trier-West setzte sich Stefan Rosenland aus Aachen gegen seine Mitbewerber durch. Seine besondere Mischung aus Talentwettbewerb, Unterhaltung und Nachwuchsförderung machte den Trierer Comedy Slam deutschlandweit einzigartig. Die 2005 erschienene DVD „Best of Comedy Slam“ war schnell vergriffen, und das Format gastierte erstmals außerhalb Triers – unter anderem im Kulturforum Koblenz. |
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Auch Oberbürgermeister Wolfram Leibe und Kulturdezernent Markus Nöhl waren mehrfach bei den jährlichen Highlights, den Master Comedy Slams mit der Verleihung des Constantin Comedy Preises, zu Gast. 2026 ging die legendäre Constantin-Büste an Michael Jäger. Den zweiten Platz belegte Mika Pues, dicht gefolgt von Parick Johansson. Der Trierer Comedy Slam bleibt damit auch nach über 20 Jahren ein lebendiger Treffpunkt für Comedy, Nachwuchstalente und ein begeistertes Publikum. |
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Die Regeln des Comedy Slam Der Trierer Comedy Slam ist ein Wettbewerb, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, komische Talente zu fördern und die Lachmuskeln des Publikums zu strapazieren. Dieser Wettstreit ist offen für jedermann, mit vollem Risiko und immer ohne Deckung. Newcomer machen hier ihre ersten Schritte, etablierte Comedians testen auf unserer Bühne ihr neues Material – oft zum ersten Mal und manchmal auch zum letzten Mal. Manchmal teilen sie aus – manchmal holen sie sich ein blaues Auge. Bis zu 6 Künstler treten an dem Abend auf, angereist aus der gesamten Bundesrepublik und bieten ein facettenreiches Repertoire von Kabarett und Zauberei über Satire und Musik bis hin zu klassischer Stand up Comedy. Jeder Künstler hat max. 10 min, die Zuschauer zu überzeugen. Das lachende Publikum wählt den Sieger per Applaus Publikums-Regel: Respect the PoetDie wichtigste Poetry Slam Regel für das Publikum ist Respect the Poet: Dann noch unsere ungeschriebene RegelHass-Reden auf Minderheiten haben keinen Platz auf unserer Bühne, verfassungsfeindliche Texte ebensowenig.
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