Der Trierer Poetry Slam "Verbum Varium Treverorum"

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Wieder ein Kampf der Alliteraten, wenn die Dichter mit ihrer selbst verfassten, zeitgenössischen Slam-Poesie die Bühne stürmen und die verbalen Fetzen fliegen. Und welche Performance, welcher Text, ob gesprochen, geschrieen oder geflüstert, hinterlässt beim Publikum den stärksten Eindruck? Prosa und Poesie, Genie und Wahnsinn, Shock und Awe, bei diesem literarischen Freestyle Wettbewerb entscheiden die Zuschauer über Sieg und weniger Sieg. Jeder der Künstler hat sieben Minuten Zeit, seinen Text zu präsentieren.

"Ekstase" - DAS NEUE PROGRAMM

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»EKSTASE«
Obacht, dies ist ein Pressetext! Aus Budgetgründen muss ich ihn selber schreiben und das ist traurig. Dieser Text soll Sie, lieber Zuschauer, zu meinem Live-Programm locken und einen kleinen Vorgeschmack liefern, was sie an diesem illustren Abend erwarten könnte. Aber wie sagt man so schön: Erwartungen sind die Grundlage jeder Enttäuschung.

Zwar könnte ich Ihnen an dieser Stelle etwas von lustigen Ballontieren, Lasershow und Pyrotechnik erzählen, aber faktisch gesehen sitz ich zwei Stunden lang auf einem Stuhl und lese Geschichten vor. Disco, Baby! Manchmal wechsle ich die Tonlage, gucke grimmig oder kichere über meine eigenen Witze. Performancetechnisch passiert da nicht viel. Vielleicht irgendwas mit Oboen.

"Morgen-Land" - eine Leseshow

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Sulaiman Masomis Stücke sind wie trojanische Pferde. Sie wirken unterhaltsam und harmlos, aber sind sie erst einmal in die Köpfe der Zuhörer eingedrungen, entfalten sie ihre volle Wirkung und die in ihnen befindliche Botschaft.
Denn egal wie kurzweilig, witzig und nahbar seine Worte wirken: Immer versteckt sich seine ganz eigene Sicht auf die Welt und eine durchdachte Botschaft zwischen den Zeilen.
Schon der Titel seines neuen Programmes „Morgen - Land“ spiegelt seine Art der Bühnenkunst wieder. Es vereint Herkunft und Zukunft mit einem Wort und verortet gleichzeitig seine Sicht auf die heutige Gesellschaft. Und genau darum geht es auch in seinem Programm.

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- max. Vortragszeit 7 min.
-Teams sind herzlich willkommmen
-zwei Vorrunden, ein Finale, und der Sieger wird von unserem Wahnsinnspublikum per Applaus ermittelt
Bei längeren Anfahrten Anmeldung erwünscht, ansonsten offene Bühne.

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Bis auf wenige Ausnahmen immer am 3. Samstag im Monat!!

Einlass

Ermäßigungstarife gibt es für Schüler, Studenten, Grundwehr- und Zivildienstleistende, Schwerbehinderte, ALG1 und ALG2 Empfänger. Der Ausweis muss an der Kasse vorgezeigt werden. Die Plätze sind nicht nummeriert und es besteht frei Platzwahl, jedoch kein Sitzplatzanspruch.

Bielefeld, 06. - 09. November 2013

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Zum 17. Mal trafen sich Poetinnen und Poeten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein, um den deutschsprachigen Champion zu krönen.

Für Trier:

Einzel: Daniel Wagner aus Heidelberg
U 20: Nhi Le aus Erfurt

Sieger Einzel: Jan Philipp Zymny
Sieger Team: Team Bottermelk Fresch (Julian Heun, Bleu Broode, Lars Ruppel)
Sieger U 20: Fee (separat in Kiel ausgetragen)

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Als Erfinder des Poetry Slams gilt der amerikanische Bauarbeiter und spätere Performance-Poet Marc Kelly Smith aus Chicago. Smith hielt traditionelle Lesungen mit Tisch und Wasserglas für überholt und langweilig und begann 1984 damit, Literatur anders zu vermitteln.

Er entwickelte den Poetry Slam als Teil einer wöchentlichen Literaturshow. Der erste Poetry Slam fand am Sonntag, dem 20. Juli 1986 in „The Green Mill" statt, wo der „Uptown Poetry Slam" auch heute noch jeden Sonntag stattfindet.