„Raus mit der Sprache“ - Ein Workshop im kreativen Schreiben mit Andreas Lating

poetry historyworkshop

Dieser Workshop ist Teil einer umfassenden Workshopreihe in Zusammenarbeit mit dem Mergener Hof e.v. und mit finanzieller Unterstützung der Kulturstiftung der Sparkasse Trier.
Jeder ist willkommen! Die Teilnahme ist frei!
Poetry Slam ist angesagt. Nicht nur in Trier, dessen Slam den angemessenen Namen VERBUM VARIUM TREVERORUM trägt und sich über Besuchermangel nun wirklich nicht beklagen kann. Poetry Slam?
Bühnendichter aus nah und fern tragen selbstgeschriebene Texte jeglicher Couleur um die Wette vor, auf daß ein umjubelter Sieger gekürt werde!
Poetry Slam hat sich als interaktive Kunstform in den letzten Jahren in halb Europa etabliert und bietet auch blutigen Anfängern die Chance, ihre Schreib- und Vortragskünste vor einem großen Publikum zu erproben, denn der Wettkampf ist prinzipiell offen für alle.

Aber wie wird man Poetry Slammer? Wie schreibt man einen Text, der eben nicht gelesen, sondern gehört und gesehen werden soll? Und vor allem, wie bringt man ihn so auf die Bühne, daß die Leute weder überfordert sind noch einschlafen? Lyrik oder Prosa? Lustig oder ernst? Ablesen oder doch lieber auswendig? Aber was, wenn sich ein Hänger einschleicht?

Andi Substanz Schreibmjpg
All diese und noch viel mehr Fragen beantwortet unser grandioser POETRY SLAM WORKSHOP, für den wir einen wunderbaren Menschen der Slamszene gewinnen konnten: Andreas Lating.

„Raus mit der Sprache“ - Ein Workshop im kreativen Schreiben.

Anhand verschiedener Schreibübungen beginnen die Teilnehmer*innen erste Skizzen eigener kreativer Texte. Orientiert an aktueller Hirnforschung werden Übungen angeboten, die das bildliche  Denken im Hirn ankurbeln und so kreative Prozesse anstoßen. Wenn gewünscht werden die entstandenen Texte zur Performance gebracht.

AndiSubstanz, erfahrener PoetrySlammer und spoken word Künstler, steht den Teilnehmer*innen dabei stets mit Rat und Tat zur Seite.

Andreas Lating heisst ab und an auch mal Andi Substanz. Hat das erste Mal laut geschrien im Januar 83; Wie spät und wie lange weiß er nicht mehr. Kam durch HipHop zum Wort. Von 2000 bis 2003 Mitglied der Sprechgesangformation „2te Reihe“. Seit Anfang 2006 laut Schublade wieder aktiv als „spoken-word-künstler“ innerhalb der Plattform poetry-slam. Im ductus seiner Texte zeigt sich ein Experimentierprozess mit dem Versuch, Lyrik im gemeinen Verständnis und Sprechgesang im Guten zu verweben und so eine eigene, vielleicht neue Ausdrucksart entstehen zu lassen. Da er eh zu verquertem, um nicht zu sagen kompliziertem Denken neigt, klappt dieses Verschachteln und Aufbrechen von Sätzen ganz gut. Veröffentlichungen in der Zettelwirtschaft, den Luftruinen, den frischen Eiern (Sonderpunktverlag), EigenregieCD „verschifft“. Zudem Nationalslam-Teilnehmer und Finalist des NRW-poetryslams 2017. In seiner von Hip-Hop und Poetry-Slam beeinflussten Performance verbindet sich die Lust am Experimentieren mit dem Spaß am Querdenken…
 
Samstag, 19.10.2019
14 - 18 Uhr
Café des Jugendzentrum Mergener Hof e.V.
Rindertanzstr. 4
54290 Trier
Teilnahme kostenlos