Kunst gegen Bares
am Donnerstag 05.September 2019 in der TuFa
Slam am Fluss
am Freitag 6.September 2019 im Kulturhafen Zurlauben
Soul Man Vs. Dr.Pop
am Freitag 13.September 2019 im Mergener Hof
Sebastian Lehmann Solo
am Freitag 27.September 2019 im Mergener Hof
Science Slam
am Freitag 27.September 2019 auf dem City Campus VHS Trier
Comedy Slam
am Samstag 5.Oktober 2019 im Mergener Hof
Poetry Slam
am Samstag 19.Oktober 2019 im Mergener Hof

„Ich erzähle, Du lachst“. Klingt einfach, ist es aber nicht. Es sei denn, man heißt Maxi Gstettenbauer, kam als überzeugter Digital Native in Niederbayern zur Welt, lebt in Köln und bekennt sich dazu, „lieber Maxi als normal“ zu sein. Dann hat man die besten Voraussetzungen, um Geschichten rauszuhauen, bei denen die Zuschauer sich zwei Stunden lang vor Lachen nicht mehr halten können. Maxi Gstettenbauer erzählt meist von sich. Und ist dabei schonungslos. Andere würden z.B. ihren erstenAuftritt bei Stefan Raab als Riesenerfolg verkaufen, Maxi hingegen entblößt das Desaster, das sich auf der Bühne und in seinem Inneren abspielte. Dabei erweist er sich als spitzfindiger Beobachter, der aus dem Haarkleinen das Potential für seine Geschichten schöpft. Ganz allein steht er auf der Bühne und fängt sein Publikum mit einer markanten Stimme ein, die auch dann freundlich bleibt, wenn er Gemeinheiten seziert. Weil der kellergebräunte Comedy-Nerd sein Programm nicht auswendig lernt, gibt ihm das Platz für Improvisationseinlagen. Aus einem Zwischenruf eines Zuschauers entsteht gerne mal ein ungeplanter Exkurs ins Absurde bei dem man sich fragt: Wie kommt er bloß auf solch einen grandiosen Nonsens? Das sind Momente, in denen Maxi schon mal losprustet und konstatiert: „Ich arbeite gerade und bekomme auch noch Geld dafür!“ Verdient hat er es, weil er nicht versucht, uns die Welt zu erklären, sondern zwei Stunden einfach mal die Sau rauslässt und damit bestens unterhält. Seine Schule ist das Leben. Keine klassische Ausbildung, kein Studium, nicht mal Abitur! Was für jeden anderen Beruf eine Katastrophe wäre ist für die Comedy genau richtig! Von der Schule direkt nach Köln in die Comedy-Welt! Zwischendurch jobbte er als Tester für Computerspiele. Er kennt sie alle und war auf jedem Level unterwegs. Wenn er von seiner Leidenschaft für Spielkonsolen erzählt, bleibt kein Auge trocken. Die Kenner können gar nicht anders als über sich selbst zu lachen und die Digital Immigrants schütteln sich, wenn Maxi Gstettenbauer den Klischees über Computer-Nerds Futter gibt. Maxi schaut gerne hinter die Kulissen und hinterfragt z.B., wie wir das Internet nutzen. Da ist offensichtlich Aufklärungsbedarf, sonst würden die sozialen Medien uns nicht so erfolgreich Produkte verkaufen, die kein Mensch braucht. Der smarte Bayer mit Wohnsitz in Köln beschreibt sich gern selbst so: „Ich bin ein Comedian, der die Welt mit wachen Augen sieht, sich aber in den Details verliert.“ Sehr zum Vergnügen seiner stetig wachsenden Fangemeinde.

Khalid Bounouar: Der gebürtige Aachener, Khalid Bounouar, der aus einer algerisch-marokkanischen Künstlerfamilie stammt, steht bereits sein Leben lang auf der Bühne, in jungen Jahren vor allem in Theaterstücken und als Tänzer und nach seinem Abitur dann auch als Sänger und Poet. 2012 trat er zum ersten Mal spontan bei einer RebellComedy Show auf. Nachdem er einige Male als Newcomer bei RebellComedy auf der Bühne stand, bestand für die Gründer Babak Ghassim und Ususmango kein Zweifel mehr daran, den talentierten Aachener zum offiziellen Comedian der RebellComedy zu ernennen. Es folgten diverse Auftritte bei NightWash, Generation Gag, Quatsch Comedy Club und viele mehr, bis zu einer eigenen RebellComedy Sendung auf den öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern. Weiterhin nahm er an einer Vielzahl von Wettbewerben teil, bei denen er einen Preis nach dem anderen gewann. Nach mittlerweile 10 Tourneen mit RebellComedy ist er dank seines ganz eigenen Stils zu einem der bekanntesten deutschen Stand-up Comedians avanciert. Er ist ungemein schlagfertig, schaltet schnell und ist besonders nah an seinen Fans und Zuschauern. Vor allem in den sozialen Medien zeigt er eine starke Präsenz, was ebenfalls zu einer immer größer werdenden Bekanntheit führte.

Nun ist es soweit, Khalid Bounouar, der elegante Comedian, dessen Markenzeichen die Fliege ist, geht mit seinem ersten Solo auf Tour. Mit Geschichten aus dem Leben, über seine Beobachtungen und sich selbst, lässt er die Zuschauer Teil seiner Show werden und führt sie in seine Welt ein. In diesen 120 Minuten werden all seine Fähigkeiten vereint: Stand-up, Crowd Work, Musik, Tanz und Poesie. Die Zuschauer erwartet ein Hauch von Las Vegas, in diesem Sinne: It’s Showtime!

DAS ERSTE PROGRAMM DES ZWEIFACHEN RAPSLAM-Meisters

„Optimum fürs Volk“
Quichotte ist Kabarettist, Rapper und Slam-Poet und er wusste schon damals, als seinFußballtrainer in der E-Jugend am Spielfeldrand brüllte: „Da geht noch mehr – zieh
dran!“, dass genug niemals genug sein würde.
Heute stellt sich in Gesellschaft und Wirtschaft dasselbe Bild dar: Man behauptet, eskönne immer noch mehr Wachstum, immer noch bessere Ergebnisse geben und die
Effizienz egal in welchen Belangen wäre immer noch zu steigern. „Höher, schneller, weiter“ ist das Mantra der nie zufriedenen.
„Quatsch ist das“, sagt Quichotte und schiebt dem Streben nach Perfektion und dem Überanspruch in seinem neuen Soloprogramm einen Riegel vor.
Mit feinem Blick für die Irren der postmodernen Gesellschaft und einer guten Portion Schalk im Nacken bringt der Rabauke vom Rhein Lieder, humoristische Kurzgeschichten, Gedichte und Stand-up zusammen und entführt das Publikum zumindest für eineinhalb Stunden aus den Mühlen der Leistungsgesellschaft.

Fortsetzung der kostenfreien Stand Up Comedy Reihe des Kultur Raum Trier e.V. in Trier-West.

Am Freitag, dem 8. Dezember startet die Fortsetzung der unterhaltsamen Bühnenkulturreihe des gemeinnützigen Verein Kultur Raum Trier im westlichen Stadtteil.

Kunst und Kultur gehören in alle Viertel unserer Stadt – auch und vor allem nach Trier West. Diese Überzeugung setzen die Verantwortlichen des Kultur Raum Trier e.V. seit 2016 mit großem Engagement und finanzieller Unterstützung der Stadt Trier, der Kulturstiftung der Sparkasse und der Kulturstiftung Trier um.

Für die aktuelle Reihe konnten einige der besten Stand Up Comedians Deutschlands gewonnen werden:

Samed Warug aus Mönchengladbach und Amir Shabazz aus Frankfurt - Mixed Show - 8. Dezember 2017

Osan Yaran aus Berlin - Soloshow - 21. Dezember 2017

Simon Stäblein aus Köln - Soloshow - 18.01.2018

Ein Komiker, ein bekannter Poetry Slammer, ein studierter Philosoph und ein Musiker kommen in eine Bar. Das könnte der Anfang von einem eher mittelmäßigen Witz sein, wenn es sich nicht bei allen vier Personen um Sebastian 23 handeln würde. Und der ist so weit von mittelmäßigen Witzen entfernt wie Wladimir Putin vom Friedensnobelpreis.
Also näher dran, als man denkt.
In seinem fünften Soloprogramm „Hinfallen ist wie Anlehnen, nur später“ spielt Sebastian 23 gewohnt gekonnt mit der Sprache, fühlt dem Zeitgeist auf den Zahn und bohrt nach Metaphern bis es knistert. Das bedeutet nichts, klingt aber irgendwie interessant.

Sebastian 23 hat Philosophie studiert und danach sehr viel Freizeit gehabt. Daher wurde er einer der bekanntesten Poetry Slammer Deutschlands und gewann ein paar Kabarettpreise, u.a. den Prix Pantheon, die St. Ingberter Pfanne und den Cloppenburger Klappklotz.

Schweizer sind süße, sehr langsame und neutrale Zeitgenossen?
Neutral?
Das war gestern!
Der Schweizer Alain Frei gehört zu den vielversprechendsten Comedy Newcomern in ganz Deutschland.
Der Bremer Comedy Preisträger (bester Newcomer) war einer der Abräumer beim RTL Comedy Grand Prix und macht jetzt mit seinem Bühnenprogramm „Neutral war gestern!“ ganz Deutschland unsicher.
Seine Themen sind frisch, modern und ohne Tabus. Mit viel Witz und einem Blick für das Absurde erzählt er über "kiffende" Schweizer, überfürsorgliche Mütter und hoffnungslose Dates. Man muss den jungen Schweizer einfach mögen, mit viel Selbstironie fegt er über die deutschen Bühnen (Quatsch Comedy Club, Nightwash) und mit seinem natürlichen Talent und einer unglaublichen Spielfreude zieht er auf Anhieb jedes Publikum in seinen Bann. Er ist so vielseitig wie ein Schweizer Taschenmesser, die Männer finden ihn "cool", die Frauen fangen an zu schwärmen und die Mütter würden ihn gleich als Schwiegersohn mitnehmen. Sein Programm ist voller Witz, Spontanität und Schlagfertigkeit und am Ende des Abends stellt man sich unweigerlich die Frage; Ist das wirklich ein Schweizer?! Natürlich ist er das! Die neue Generation Schweiz, Generation 2.0!

Jugendzentrum Mergener Hof (MJC), Rindertanzstr. 4, 54290 Trier
Start: 20 UhrEinlass: ab 19,30 Uhr
Platzreservierung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tickets an allen Vorverkaufsstellen von ticket Regional erhältlich, online www.ticket-regional.de oder Ticket-Hotline: 0651-97 90 777

Humboldt sagte einst: "Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben“. Klingt schön. Ist aber schlichtweg falsch. Humboldt, der alte Hippie, scheint in einer sonderbaren Zeit und außerdem nicht im Ruhrgebiet gelebt zu haben. Sonst wüsste er: Das Leben an sich ist großartig, Menschen hingegen eher eine unschöne Begleiterscheinung.

Aber Schönheit ist Ansichtssache und Würde ein dehnbarer Begriff. Und was soll man auch tun? Die einzigen Optionen sind bedingungslose Anpassung oder ein isoliertes Leben auf dem eigenen Balkon. Denn draußen lauern sie - ob in Museen, Straßencafés oder unmittelbar vor der eigenen Haustüre – das humane Treiben ist ein einziger Marktplatz der Merkwürdigkeiten.

In Kurzgeschichten und Dialogsequenzen beschreibt Patrick Salmen die Widersinnigkeit von Jochen Schweizer-Erlebnisgutscheinen und selbstgebastelten Fotokollagen. Wir begegnen sarkastischen Rentner, schlagfertigen Kellnern, zynischen Postboten, dem Spülmonster und jeder Menge skurriler Gestalten. Es geht um die Ästhetik der Farbe Beige, die Zukunft des deutschen Eierkochers, kleine Prinzen in Körpern von dicken Truckern, Qualen des Nikotinentzugs und um die alles entscheidende Frage - Wo ist die Nase? Und obwohl der allgemeine Zweifel an der Menschheit oftmals überwiegt, offenbart sich oftmals zwischen Idiotie und Wahnsinn eine wundervolle Komik. Letztlich sind Menschen ja doch ganz ulkige Geschöpfe. Und im Grunde auch nur Leute.

Kultur Raum Trier e.V. präsentiert:

 "Planet Luxemburg" - oder die Vorstellung eines epochalen literarischen Werkes aus unserem Nachbarland.

Francis Kirps, geboren und aufgewachsen in der luxemburgischen Provinz, studierter Psychologe und Halbtagsgrundschullehrer in seinem Heimatland,
gehört seit etwa zehn Jahren zu den eindrucksvollsten und ausdrucksstärksten deutschsprachigen Bühnenpoeten.
Seit 2004 nahm er viermal an den deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften teil und wurde zum prägenden Teil der linksrheinischen Poetry Slam Szene.
Das sarkastisch - subtile Urgestein der großregionalen Slamszene stellt nun sein erstes Werk in Buchform vor.
"Planet Luxemburg" - ein Werk von epochaler Bedeutung - mehr nur als ein weiterer Schlüssel zum Verständnis unserer Nachbarn.
"Planet Luxemburg" ist ein absurdes Universum voller Komik und Skurrilität, erfüllt von sprühendem Sprachwitz und funkelnder Phantasie, in dem nichts so ist, wie es scheint und selbst die Chinesen irgendwann mit ihrer Weisheit am Ende sind.